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Mobile Filmfestival

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Mobile Filmfestival

Freiraum. Frei…heisst womöglich auch mobil zu sein.

Mobilität verspricht Bewegung und schränkt somit nicht lokal ein. Fernab von den Grenzen eines jeweiligen Raumes. Als Mitte der 80er Jahre die Mobilfunktechnologie ins Rollen kam, gabs noch mehr Freiraum. Festnetztelefon hiess bis dato, sich an einem bestimmten Ort aufhalten zu müssen. Heute, etliche Jahre nach der Einführung des „Handys“, hat das Festnetz nicht ausgedient, doch ist Mobilfunk kaum aufzuhalten. Diverse Dienste ermöglichen Internetnutzung von unterwegs, flexible Telefonkonferenzen und vieles mehr. Eine besonders beliebte Funktion des Taschenkommunikators ist die Kamera. Einen Anlass gibt’s fast immer einmal kurz in die Tasche zu greifen und abzudrücken. ZACK. Digital gebannt. Qualitativ unterschiedlich, aber schon praktisch – das kommt natürlich gut an; und weil’s so einfach zu handhaben ist, wird fotografiert und gefilmt was das Zeug hält. Vom privaten Erotikclip über Schulhof-filmchen bis hin zur Strassenkeilerei. Massig Material. Das dachten sich wahrscheinlich auch die Initiatoren vom ersten deutschen „Mobile Film Festival“. Dieses lief am 10. April aus und Yumin sprach am Telefon im Mittagsmagazin auf Radio Corax mit Isabelle Azoulay um einen Blick zurück zu wagen.

Creative Commons Lizenz

Autor: Tagesaktuelle Redaktion Radio Corax

Radio: corax Datum: 16.04.2008

Länge: 08:19 min. Bitrate: 160 kbit/s

Auflösung: Mono (44100 kHz)