Sie ist ein Zusammenschluss indigener Frauen aus allen Biomen Brasiliens, deren Wissen, Traditionen und Kämpfe sich ergänzen und vereinen. Die Organisation hat vielen mobilisierte Frauen zusammengebracht, um für die Rechte und das Leben der indigenen Völker zu kämpfen und sie zu garantieren. Ingrid Sateré-Mawé erzählt von den vielen Anstrengungen, die indigenen Frauen zu organisieren, zu mobilisieren, um ihr Leben zu verbessern. Deswegen waren die Frauen von ANMIGA in Karawanen in verschiedenen Biomen, Territorien unterwegs und haben mit den Frauen,der parentas, gesprochen. Dazu spricht sie auch über das „Aldeamento da Politica“ (wörtlich: „Verdörflichung der Politik“). Das bedeutet, die Indigenen besetzen die Politik und bestimmen selber, wie das sein kann soll. Auch eine Widerstandsstrategie gegen das Agrobusiness.
Die Gewalt gegen Indigene Frauen, innerhalb der Territorien und von ausserhalb, wird auch von Ingrid thematisiert. Und auch der Unterschied zu vielen anderen Kämpfen. Ein wichtiges Gespräch, in dem sie auch die Episteme des Machismo und der Feminismen kritisiert.
Die Indigenen 'zeigen in der Praxis, wie man gegen den Kapitalismus kämpft.
Ein offenes Gespräch über Tabuthemen.
In Brasilien unterwegs: ein Interview mit Ingrid Sateré-Mawé vom Amazonas
Ingrid Sateré-Mawé war mit uns im Gespräch. Sie gehört zur ANMIGA, die Nationale Vereinigung indigener Kriegerinnen der Vorfahren.

Autor: Biancka Arruda Miranda
Radio: LoraMuc Datum: 06.03.2025
Länge: 22:44 min. Bitrate: 160 kbit/s
Auflösung: Stereo (48000 kHz)
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